DR. NADJA BÜTEFÜHR
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Aktuelle Pressemitteilung: „SPD-Initiative bewirkt Rettungsschirm für alle gemeinnützigen Vereine“

Ursprünglich wollten CDU und FDP die Hilfen nur auf die Heimat- und Brauchtumsvereine beschränken. Das wäre absolut falsch gewesen. Die Corona-Krise hat alle Vereine hart getroffen, da kann die Landesregierung sich nicht nur ein paar Rosinen rauspicken. Gerade die letzten Monate haben gezeigt, wie wichtig das Ehrenamt in unseren Stadtteilen ist. Trotz der Einschränkungen in allen Lebensbereichen haben sich von Anfang an viele gemeinnützige Vereine sehr engagiert für die Gemeinschaft eingesetzt. Bestehende Strukturen wurden genutzt, um Nachbarschaftshilfen oder Einkäufe für Senioren zu organisieren, Masken wurden genäht oder es wurde ein Corona-Sorgentelefon eingerichtet. Solche Vereine kann man nicht einfach vom Rettungsschirm ausschließen.

 

Durch die Corona-Pandemie sind viele von ihnen unter enormen finanziellen Druck geraten. Das klassische Vereinsleben ruht größtenteils, Feste und Veranstaltungen müssen abgesagt werden, Einnahmen brechen weg, und trotzdem laufen die Kosten weiter. Oft gibt es finanzielle Engpässe, weil die Organisationen auf ihren Kosten sitzenbleiben und kaum Rücklagen da sind, um z.B. die Miete eines Vereinsheims weiter zu bezahlen. Ich bin erleichtert, dass die Landesregierung unserer Forderung, das Hilfspaket auf alle gemeinnützigen Vereine auszuweiten, doch noch nachgekommen ist und eingelenkt hat. Das können wir uns als SPD auf die Fahne schreiben. Mit den Geldern haben die Vereine die Chance, ihre aktuelle Notlage zu überwinden und neue Lösungen zu finden.

 

 

Infos zur Beantragung

Antragsberechtigt sind alle als gemeinnützig oder mildtätig anerkannte Vereine und vergleichbare Organisationen, die bereits vor dem 1. Januar 2020 bestanden haben. Von der Zuschussgewährung ausgeschlossen sind Vereine, die bereits aus einem anderen Programm eine Corona-Soforthilfe erhalten haben bzw. beantragen können. Alle weiteren Infos und einen Online-Antrag gibt es auf der Seite des Heimatministeriums www.mhkbg.nrw.