DR. NADJA BÜTEFÜHR
Categories
Allgemein

Aktuelle Pressemeldung: Sorge vor zu hohen Wohnkosten im EN-Kreis



Rund 45 Prozent der Menschen im EN-Kreis haben Sorge, dass sie sich künftig ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr leisten können. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat.

„Das sind besorgniserregende Zahlen, die deutlich machen, dass wir eine neue Wohnungspolitik brauchen und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen müssen“, kritisiert die Landtagsabgeordnete für Witten und Herdecke, Dr. Nadja
Büteführ (SPD).
Mit diesen Zahlen liegt der Ennepe-Ruhr-Kreis im landesweiten Trend. In ganz NRW äußern 44,4 Prozent der Befragten die Sorge, sich bald ihre Wohnung oder ihr Haus nicht mehr leisten zu können. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger wünscht sich deshalb eine bessere Unterstützung von der Politik. 85 Prozent der Befragten verlangen in der Umfrage, dass die Landesregierung deutlich mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren muss. „Wir als NRW-SPD fordern landesweit den Bau von 100.000 neuen Wohnungen, von denen 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein müssen. Das soll ein Angebot gerade für einkommensschwache Haushalte sein“, betont die SPD-Politikerin.

Laut Umfrage wünschen sich gut zwei Drittel der Befragten einen besseren Schutz, damit die Mieten nicht noch weiter steigen. „Ich fordere die schwarz- gelbe Landesregierung auf, bundesrechtliche Möglichkeiten des Mieterschutzes vor Ort auszuschöpfen“, so Büteführ. „In Bayern gelten in 162 Kommunen besondere Regelungen zum Mieterschutz, in NRW gilt dies nur in 18 Kommunen. Auch bei uns in Witten und Herdecke ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt sehr angespannt. Es wird immer schwieriger, eine bezahlbare Wohnung oder ein bezahlbares Haus zu finden. Das ist nicht nur in den Großstädten ein Problem. Die Menschen wollen eine Politik, die ein gutes und bezahlbares Wohnen ermög- licht. Das ist aber der von CDU/FDP geführten Landesregierung völlig egal. Sie hat schlicht und einfach den Mieterschutz ausgehebelt“, erklärt die Abgeordnete. Das wolle die SPD-Fraktion im Landtag ändern.