DR. NADJA BÜTEFÜHR
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Aktuelle Pressemeldung: 83,8 Prozent der Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind gegen Krankenhausschließun­gen – Gut erreichbare Versorgung sicherstellen



Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen in der Region befürworten ein flächendeckendes Angebot an Krankenhäusern. Die Landtagsabgeordnete Dr. Nadja Büteführ unterstützt das. Der drohende Kahlschlag in der Kliniklandschaft müsse verhindert werden.

Ein Großteil der Menschen im Ennepe-Ruhr-Kreis wünscht sich eine ortsnahe Krankenhausversorgung. 83,8 Prozent der Menschen im EN-Kreis lehnen es ab, dass einzelne Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen geschlossen werden. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat. „Doch die gute und sichere Versorgung, die sich die Menschen zurecht wünschen, ist gefährdet“, sagt Nadja Büteführ, Landtagsabgeordnete für Witten und Herdecke. „Mit dem Krankenhausplan der schwarz-gelben Landesregierung drohen Klinik-Schließungen.“ Dem steht ein wachsender Versorgungsbedarf gegenüber. Die Zahl der stationär behandelten Kranken in NRW stieg vom Jahr 2010 bis zum Jahr 2019 um mehr als zehn Prozent.

Die SPD-Fraktion im Landtag NRW will dem wachsenden Bedarf gerecht werden. „Wir lehnen einen Kahlschlag in der Krankenhauslandschaft ab“, erklärt Nadja Büteführ. „Die Corona-Pandemie hat uns schließlich gezeigt, dass ein leeres Krankenhausbett kein Skandal, sondern eine wichtige Sicherheit ist.“

Die SPD-Politikerin unterstützt daher einen Aktionsplan ihrer Fraktion, der auch im Ennepe-Ruhr-Kreis die Gesundheitsversorgung stärken soll. „Wir wollen, dass eine wohnortnahe und gut erreichbare Grundversorgung sichergestellt ist“, sagt Büteführ. Dafür müssten ambulante und stationäre Versorgung miteinander verzahnt sein. „Eine gute Krankenhausplanung berücksichtigt also die Versorgungsstruktur hier bei uns vor Ort.“

Zudem will die SPD-Fraktion für Entlastung beim Krankenhaus-Personal sorgen. „Viele Pflegerinnen und Pfleger sind schon ohne die Folgen der Pandemie überlastet und unterbezahlt. Die Arbeitsbedingungen müssen attraktiver werden – mit besseren Löhnen und einer Personalbemessung, die dem tatsächlichen Arbeitsaufwand entspricht. Davon profitieren auch die Patientinnen und Patienten.“